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Erste Entwürfe
von Grobtrassen

 

DB und ÖBB haben am 18. Juni 2018 die ersten Entwürfe von Grobtrassen vorgestellt. Gemeinsam mit Vertretern der Region suchen wir die gesamthaft beste Trassenführung für eine Neubaustrecke. Die Beteiligung von Anfang an gewährleistet eine transparente Planung. Deshalb legen wir alle Planungsstände offen.

Die Präsentation der ersten Entwürfe von Grobtrassen ist der Auftakt für eine breite Diskussion. Welche Trasse die verträglichste ist, wissen wir heute noch nicht.

Informationen aus erster Hand

Gerne möchten wir Sie persönlich über die Planungen informieren. Unser Projektteam steht Ihnen jeden Dienstag und Mittwoch zwischen 12 und 18 Uhr im Infobüro in Rosenheim als Ansprechpartner zur Verfügung.

» Infobüro Rosenheim

Ihre Fragen können Sie uns auch über das Kontaktformular zukommen lassen.

Wie entstehen Grobtrassen?

Vom Groben ins Feine: Bevor die ersten Entwürfe von Grobtrassen auf dem Tisch liegen, durchläuft die Planung mehrere Zwischenschritte. Planungsergebnisse werden so transparent und nachvollziehbar.

1. Grundlagenerhebung

Um die gesamthaft beste Trasse zu finden, müssen wir den kompletten Raum anschauen. Der Planer betrachtet im ersten Schritt die Ist-Situation im Projektgebiet: Wo sind Siedlungsgebiete, Naturräume, Geologie, Infrastruktur? Was erwartet uns vor Ort? Dabei geht er auf Bund, Land, Region und die einzelnen Kommunen zu, um möglichst alle Daten zu erhalten.

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2. Raumwiderstände

Der möglichst sensible Umgang mit Lebensraum und Umwelt ist Grundlage unserer Planungen. Aus den gesammelten Grundlagendaten werden sogenannte Raumwiderstände gebildet. Raumwiderstände zeigen an, wie anspruchsvoll es ist, in verschiedenen Bereichen eine Bahnstrecke zu bauen. Je höher ein Raumwiderstand, desto sensibler ist der entsprechende Bereich.

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3. Entwürfe von Grobtrassen

Raumwiderstände sind die Basis für Korridore und Grobtrassen: Der Planer verbindet Bereiche mit möglichst geringen Raumwiderständen. So entstehen mögliche durchgängige und noch relativ breite Bereiche, sogenannte Korridore. In den Korridoren sind erste Entwürfe von Grobtrassen eingezeichnet. Die Vorschläge des Planers werden nun gemeinsam mit der Region ergänzt, diskutiert und verändert.

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Wie geht es weiter?

Möglicherweise verlaufen einzelne erste Entwürfe von diesen Grobtrassen über Gebäude, Schutzgebiete oder Flächen. Das bedeutet aber nicht, dass schon heute feststeht, ob dort die neue Strecke tatsächlich gebaut wird. Bis dahin ist es noch ein langer Weg: Bisher haben wir mit den Vertretern der Region viele grundlegende Themen besprochen. Ab jetzt wird über konkretere Lösungen geredet.

In den Gemeindeforen diskutieren wir die ersten Entwürfe von Grobtrassen. Dabei können auch ganz neue Vorschläge für mögliche Trassen eingebracht werden. Im gesamten kommenden Jahr werden die Varianten diskutiert, angepasst und eine reduzierte Anzahl auch vertieft geplant. Anfang 2020 wollen wir die gemeinsame Trassenempfehlung für die Neubaustrecke präsentieren.