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Reduzierte
Grobtrassen

Fünf Varianten für den Brenner-Nordzulauf

 

Der Brenner Basistunnel ist im Bau. Gemeinsam mit den Menschen in der Region suchen wir den insgesamt besten Verlauf der nördlichen Zulaufstrecke. Die Beteiligung von Anfang an gewährleistet eine transparente Planung.

Am 1. Juli 2019 konnten DB und ÖBB einen neuen Planungsstand präsentieren. Nun liegen fünf Einzelvarianten für den Brenner-Nordzulauf vor. Welche Trasse die verträglichste ist, wissen wir heute noch nicht.

Im nächsten Schritt erfolgt die vertiefte Planung der verschiedenen Varianten. Es werden Bauwerkspläne für Brücken oder Tunnel erstellt, die Höhenlagen ermittelt und der Trassenverlauf genauer festgelegt. Die Vertreter aus der Region können Vorschläge zu Lösungen vor Ort einbringen und mit den Planern diskutieren. So entwickeln sich die Trassen im Dialog.

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Gerne möchten wir Sie persönlich informieren. Wir laden Sie zu insgesamt 16 Informationsveranstaltungen ein:

04.07. Kufstein
05.07. Kolbermoor
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15.07. Brannenburg
16.07. Großkarolinenfeld
17.07. Stephanskirchen
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23.07. Flintsbach
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29.07. Rohrdorf
30.07. Tuntenhausen
31.07. Kiefersfelden
01.08. Raubling
05.08. Schechen
» Alle Adressen und Termine

 

Wie funktioniert die Reduzierung von Grobtrassen?

Im Juni 2018 haben wir erste Entwürfe von Grobtrassen präsentiert. Nun sind wir weiter und können fünf Einzelvarianten vorstellen. Auf dem Weg dorthin waren mehrere Zwischenschritte erforderlich:

Grobtrassen

Zunächst wurden alle Daten über Siedlungen, Naturräume und die Infrastruktur gesammelt. Daraus entstand eine Karte, die anzeigt, wie anspruchsvoll es ist, in verschiedenen Bereichen eine Bahnstrecke zu bauen. Auf dieser Basis hat der Planer erste Entwürfe von Grobtrassen in die Karte eingezeichnet. Die Ergebnisse haben wir im Sommer 2018 vorgestellt.

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Bürgervorschläge

Wir planen im Dialog mit den Menschen in der Region. Ein halbes Jahr lang haben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort selbst nach weiteren Lösungen gesucht. Daraus entstanden 110 unterschiedliche Vorschläge. Diese wurden fachlich untersucht. Geeignete Varianten haben den gleichen Status wie die Trassenentwürfe des Planers.


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Reduzierte Grobtrassen

Die Vielzahl an möglichen Grobtrassen galt es zu reduzieren. Jede besteht aus mehreren Segmenten, welche paarweise verglichen wurden. Dafür gibt es Bewertungskriterien, wie zum Beispiel der Einfluss auf die Landwirtschaft, Siedlungsräume oder das Landschaftsbild. Das jeweils bessere Segment verbleibt im Auswahlprozess. Nach mehreren Durchgängen liegen nun fünf Einzelvarianten vor, die vertieft geplant werden.

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Planung mit maximaler Transparenz: Unser WebGIS

Um von der Vielzahl an Grobtrassen auf fünf Einzelvarianten zu kommen, war viel Arbeit erforderlich. Über zahlreiche Vergleiche von Trassensegmenten hat der Fachplaner nach und nach die Anzahl reduziert. Unsere neue WebGIS-Anwendung macht alle Planungsschritte nachvollziehbar.     » WebGIS aufrufen


Die fünf Varianten

 

Von den Grundlagen zur Vorschlagstrasse

Vom Groben ins Feine – so lässt sich die Planung einer Neubaustrecke zusammenfassen. Unser Erklärfilm zeigt, welche einzelnen Schritte notwendig sind, um die Trasse für den Brenner-Nordzulauf zu finden.

Immer mit dabei sind die Bürgerinnen und Bürger. Der Dialog mit den Menschen aus der Region ist uns wichtig. Dafür haben wir mit 155 Repräsentanten von Städten, Gemeinden und Interessensgruppen Foren gebildet. Darin werden alle Planungsschritte erklärt und diskutiert.

So arbeiten wir gemeinsam daran, die insgesamt beste Lösung zu finden.