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Brenner Basistunnel zur Hälfte ausgebrochen: Baufortschritt läuft nach Plan

Genau 50 Prozent der längsten unterirdischen Eisenbahnverbindung der Welt wurden bis dato vorgetrieben. Rund 1.900 Beschäftigte in Österreich und Italien arbeiten unermüdlich am Baufortschritt, damit das größte Infrastrukturprojekt Europas rasch Realität wird.

Die Bauarbeiten an den vier Baulosen Tulfes-Pfons, Pfons-Brenner, Mauls und Eisackunterquerung laufen auf Hochtouren: Die wöchentliche Vortriebsleistung beträgt im Schnitt rund 500 Meter. Die 115 Kilometer Tunnelausbruch beinhalten 34 km Eisenbahntunnel, 43 Kilometer Erkundungsstollen und 38 Kilometer sonstige Tunnelbauwerke wie Nothaltestellen, Logistik- und Zufahrtstunnel.

Zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten ist man auch bei der Projektgesellschaft des Brenner Basistunnels: „Derzeit laufen elf Vortriebe gleichzeitig. Drei Tunnelbohrmaschinen sind im Einsatz. Die Zahl der Vortriebe wird noch weiter steigen, sobald die Arbeiten am Baulos Sillschlucht bei Innsbruck im kommenden Jahr aufgenommen werden“, so die beiden Vorstände Martin Gradnitzer und Gilberto Cardola.

Der Brenner Basistunnel als Herzstück des europäischen Skandinavien-Mittelmeer-Korridors verbindet künftig Nord- mit Südeuropa. Der Tunnel gilt als wichtigste Maßnahme, um dem steigenden Verkehrsaufkommen über den Brennerpass Herr zu werden. Im Vorjahr überquerten dort 2,4 Millionen LKW die Alpen. Das ist mehr Güterverkehr, als die vier Schweizer und die zwei französischen Alpenpässe im selben Zeitraum zusammen verzeichneten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bbt-se.com.

 

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