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„Fakt ist…“ - Faktencheck beleuchtet regelmäßig Projekthintergründe und technische Fragen

Unter dem Titel „Fakt ist…“ erweitern die Deutsche Bahn und die ÖBB ihr Informationsangebot zum Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf. Ab sofort erscheinen in regelmäßigen Abständen Faktenchecks auf der Internetseite unter www.brennernordzulauf.eu. Dabei werden aktuelle Fragen aus der Planung und dem Projektumfeld in den Fokus gerückt.

Die Planung einer Neubaustrecke und der Eisenbahnbetrieb sind oft technisch kompliziert und sehr spezifisch. „In den Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern haben wir gemerkt, dass viele Zahlen und Behauptungen im Raum stehen. Wir möchten diese Themen sammeln und anhand von Fakten einordnen“, so Torsten Gruber, Gesamtprojektleiter der DB.

Wie viele Züge auf der bestehenden Strecke noch Platz haben, ist eine dieser Fragen. Aus diesem Grund widmet sich die erste Folge des Faktenchecks der Kapazität auf der zweigleisigen Bahnstrecke im Inntal. „Die Antwort auf die Frage der Leistungsfähigkeit ist nicht so einfach, wie sie oft dargestellt wird. Viele einzelne Faktoren beeinflussen die Streckenkapazität“, erklärt Gruber.

Zwischen der Kapazität und der wirtschaftlich nutzbaren Streckenauslastung besteht zudem eine Differenz. Demnach liegt die Kapazität der bestehenden Strecke bei 260 Zügen pro Tag, die tatsächlich wirtschaftlich nutzbare Auslastung liegt aber 20 Züge niedriger. In der ersten Jahreshälfte 2018 fuhren täglich bereits 199 Züge durch das deutsche Inntal.

In den kommenden Wochen und Monaten folgen unter anderem Faktenchecks zum Südzulauf auf italienischer Seite und zur Betriebsführung der Neubaustrecke. Die erste Ausgabe von „Fakt ist…“ mit ausführlichen Informationen zur Kapazität der Bestandsstrecke ist ab sofort abrufbar.

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