Gemeinsamer Planungsraum

Vom Bayerischen ins Tiroler Inntal

Der Gemeinsame Planungsraum berührt grenzüberschreitend Deutschland und Österreich. Er erstreckt sich von der Verknüpfungsstelle südlich von Rosenheim bis Schaftenau in Tirol. Eine besondere Herausforderung: Auf einer Länge von rund 15 Kilometern verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich im Inn. In der Planung sind unterschiedliche nationale Gesetze zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund vereinbarten die Verkehrsministerien aus Deutschland und Österreich im Jahr 2012 eine intensive Zusammenarbeit. Im Gemeinsamen Planungsraum planen die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen in einem gemeinsamen Projektteam. Die koordinierte Zusammenarbeit ermöglich eine ergebnisoffene Planung. So finden wir die beste Lösung – unabhängig von Staatsgrenzen.

Dialog im Gemeinsamen Planungsraum

Gemeinsam mit den Menschen in der Region suchen wir den besten Verlauf der nördlichen Zulaufstrecke. Die Beteiligung von Anfang an gewährleistet eine transparente Planung.

Bereits seit Oktober 2015 tagen im Gemeinsamen Planungsraum vier Gemeindeforen. In diesen Gremien begleiten repräsentative Vertreterinnen und Vertreter aus allen Kommunen die Arbeit der Bahnen. Die Protokolle aller Sitzungen sind in unserer Mediathek abrufbar.

Weitere Informationsformate schaffen maximale Transparenz für unsere Arbeit.

Dialog und Beteiligung

Aktueller Planungsstand

Der Weg für die neue Bahnstrecke zum Brenner im Inntal und im Raum Rosenheim ist gefunden. Von fünf möglichen Streckenführungen schneidet die sogenannte „Variante Violett" mit rund 60 Prozent Tunnelanteil am besten ab. Dieses Ergebnis gaben die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen am 13. April 2021 gemeinsam mit Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, bekannt.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Meldung sowie auf dem digitalen Infomarkt.