Erweiterter Planungsraum

Mehr Kapazitäten rund um Rosenheim

Der Erweiterte Planungsraum bezeichnet die Region rund um Rosenheim. Er erstreckt sich im Alpenvorland zwischen den Verknüpfungsstellen nördlich und südlich der Stadt. Die Neubaustrecke bildet eine Umfahrung des dicht besiedelten Stadtgebiets. Der Anschluss an den Fernverkehr bleibt erhalten.

Wichtige Verkehrsadern liegen im Raum Rosenheim. Prägend ist das hochbelastete Autobahndreieck Inntal. Viele LKW durchqueren die Region auf ihrem Weg nach München und in den Süden. Der Brenner-Nordzulauf schafft die notwendigen Kapazitäten, um Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Für den Eisenbahnverkehr ist der Knoten Rosenheim bedeutend. Im Bahnhof treffen fünf grenzüberschreitende und regionale Bahnstrecken aufeinander. Von Rosenheim gibt es Verbindungen nach München, Holzkirchen, Mühldorf, Salzburg und Kufstein.

Der Raum Rosenheim ist für seine schwierigen geologischen Verhältnisse bekannt. Der Seeton ist als Baugrund technisch besonders herausfordernd. Daher erfolgen frühzeitig geologische Untersuchungen.

Dialog im Erweiterten Planungsraum

Gemeinsam mit den Menschen in der Region suchen wir den besten Verlauf der nördlichen Zulaufstrecke. Die Beteiligung von Anfang an gewährleistet eine transparente Planung.

Anfang 2016 startete im Erweiterten Planungsraum der Dialogkreis. Er ging 2017 in zwei Gemeindeforen auf. In diesen Gremien begleiten repräsentative Vertreterinnen und Vertreter aus allen Kommunen die Arbeit der Deutschen Bahn. Die Protokolle aller Sitzungen sind in unserer Mediathek abrufbar.

Weitere Informationsformate schaffen maximale Transparenz für unsere Arbeit.

Dialog und Beteiligung

Aktueller Planungsstand

Der Weg für die neue Bahnstrecke zum Brenner im Inntal und im Raum Rosenheim ist gefunden. Von fünf möglichen Streckenführungen schneidet die sogenannte „Variante Violett" mit rund 60 Prozent Tunnelanteil am besten ab. Dieses Ergebnis gaben die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen am 13. April 2021 gemeinsam mit Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, bekannt.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Meldung sowie auf dem digitalen Infomarkt.